Begeisterung in der Nachhilfe! So hilft Montessori-Material!

Nachhilfe mit Montessori-Material.

Montessori: So klappt’s mit der Nachhilfe.

Montessori-Material lässt sich nicht nur in Kinderhäusern oder Schulen wunderbar einsetzen, sondern bereichert natürlich auch optimal in der Nachhilfe. Hier leisten die Materialien nicht nur pädagogisch-didaktisch sehr gute Dienste, sondern haben nauch eine große psychologisch wirksame Komponente!

Sie vermitteln den entsprechenden Lerninhalt und Wissen, helfen aber ebenso Ängste abzubauen, Blockaden zu lösen und vor allem das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten (wieder) aufzubauen. So einfach funktioniert das:

“Wissen ist immer das, wovon man sich vergewissert hat

H. v. Hentig

Montessori-Material vermittelt nicht nur den puren Lerninhalt und Wissen. Es ist auch Begleiter und Unterstützer. Das Kind hat das Gefühl der Sicherheit, dass da ein Material ist, das ihm z.B. beim Rechnen hilft. Es macht Rechenwege und Rechenoperationen sichtbar, das heißt, es muss nicht alles abstrakt im Kopf ablaufen, sondern man kann aktiv tun und vor allem sehen. Somit ist für das Kind sichtbarer und verständlicher, was genau bei der Rechnung geschieht. Durch dieses Sichtbarmachen (was genau passiert denn da) wird es vom Kind auch verstanden => es macht „klick“

 

Bildung und Sicherung von Basiswissen

z.B. in der Mathematik der Zahlenraum bis 10 in Addition und Subtraktion:

Zahlenraum bis 10 mit Montessori-Material erarbeiten

Zahlenraum bis 10

Viele Eltern geraten verständlicherweise in Panik, wenn das eigene Kind noch im ZR 10 hängt, in der Schule aber schon auf den ZR 100 erweitert wird. Hier fällt es vermutlich schwer, Ruhe zu bewahren und zuerst den ZR 10 zu sichern. Dies ist allerdings notwendig, da alles weitere hierauf aufbaut. Wenn der Zahlenraum 10 nicht „sitzt“, und das in beide Richtungen, das heißt, in Addition und Subtraktion, wird es auch im erweiterten Zahlenraum Probleme geben, da dieser darauf aufbaut. Hieraus kann beim Kind das Gefühl entstehen, dass es Mathe einfach grundsätzlich nicht kann, obwohl es letztlich „nur“ am ZR 10 hängt.

 

Wissenslücken schließen

Meist wurde nur ein Teil verstanden – so kann das Gelernte nicht oder nur fehlerhaft angewendet werden → werden die Lücken gefunden und geschlossen, ergibt sich nun auch für den Schüler ein „rundes“ Bild. Er versteht, was er tut und warum/wozu.

Kommt ein Kind in die Nachhilfe, bedeutet dies meist ein oft/öfter erlebtes „Scheitern“ in der Vergangenheit (da es ja in der Regel aufgrund schlechter Noten und zur Verbesserung selbiger in die Nachhilfe geschickt wird).

Der Nachhilfelehrer (egal ob nun professionell oder einfach der Elternteil, der mit dem Kind übt) ist also immer auch ein wenig Psychologe und Motivationscoach. Die reine Wissensvermittlung reicht hier dann oft nicht aus. Das Kind muss (wieder) in die Lage versetzt werden, das Gelernte zu verinnerlichen und sich zutrauen, es anzuwenden.

 

Ängste abbauen

Durch die immer wieder und wieder gemachte Erfahrung des „Versagens“ entstehen Ängste und verständlicherweise der starke Wunsch, diese unangenehme Erfahrungen so gut wie möglich zu vermeiden. Dies mündet dann allzu oft in einer Verweigerungshaltung.

 

Verweigerungshaltung auflösen

=> Null-Bock-auf…-Haltung, die aus Versagensangst und dem Gefühl, dass man sich mit etwas beschäftigen muss, das völlig anstrengend ist und das man am Ende ja doch nicht versteht, entsteht. Das Kind versucht, so gut wie es geht, sich vor diesen Situationen zu schützen. Es beschließt „ich bin einfach zu dumm für…“, „… kapier ich eh nicht“ und setzt sich somit nicht erneut der Gefahr des Scheiterns aus.

 

Mit Montessori das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen und stärken

Mit der Zuhilfenahme von Materialien ist es dem Kind möglich, weitestgehend ohne die Hilfe anderer Personen, sich Wissen und Können selbst und aus eigener Kraft zu erarbeiten. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und macht selbstbewusster und mutiger, sich weiteren Lerninhalten zu nähern. Es vermittelt: ich kann mich selbst verbessern, ich kann es selber schaffen!

 

Selbstwirksamkeit durchbrechen

=> Für … bin ich eh zu blöd

=> …kann ich eh nicht

Ich kenne kein Kind, bei dem diese Aussage tatsächlich zutrifft. Ja, es gibt Kinder, die sind in Naturwissenschaften begabter als andere. Es gibt Kinder, die in gefühlt null Komma nichts ein Instrument erlernen und perfekt beherrschen, es gibt Kinder, die problemlos drei Sprachen gleichzeitig erlernen. Das hängt einfach immer ein bisschen von der persönlichen Begabung ab, die eben bei jedem anders gelagert ist. Aber: das heißt nicht, dass jemand, der kein Naturtalent auf einem Gebiet ist, hier gar nicht erst anfangen braucht, etwas zu lernen! Jeder kann grundsätzlich alles lernen! Das Talent entscheidet dann vielleicht, mit wie viel Einsatz man wie weit kommt.

Es liegt also nicht an einer grundsätzlichen „Unfähigkeit“, sondern es hängt an einer ganz bestimmten Stelle, wo Wissen fehlt oder etwas nicht richtig verstanden wurde, was sich dann eben auf das gesamte Fach auswirkt.

 

Entlastung der Eltern

Der Druck, der auf Eltern lastet, ist meist enorm, da diese selten das Glück haben, dass sie zufällig Lehrer oder Ergotherapeuten etc. sind. Und trotzdem wird ihnen einiges in der Funktion des Pädagogen, Lerntherapeuten, Ergotherapeuten abverlangt. Auch hier entlastet das Material, indem man sich nicht mehr angestrengt überlegen muss, wie man dem Kind den Zehnerübergang, die Wortarten oder Bruchrechnung noch erklären soll, damit es dies versteht. Durch die Veranschaulichung erklärt sich vieles von selbst bzw. sehr viel einfacher!

Letztendlich ist das Ziel, wieder Freude am Lernen zu erlangen!

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